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Es werden Posts vom Januar, 2020 angezeigt.

8 - Von Masada übers Tote Meer bis nach Jerusalem

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Freitag, 31.01.2020 Von Pia Paulzen und Bastian Gilles Gruppenbild in Masada Stets unter dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ standen wir pünktlich um 5:15 am Eingang von Masada.  Masada ist eine der bekanntesten archäologischen Stätten Israels. Die ehemalige Festung des Herodes liegt auf einem isolierten Bergplateau, 60m über dem Meeresspiegel und 490m über dem Spiegel des Toten Meeres. Kurz nach der Zerstörung Jerusalems durch die Römer flüchteten ca. 1000 schutzsuchende Zeloten auf diesen Tafelberg. Der Kassenwart sorgte dafür, dass der Tag für einige von uns nicht gut anfing. Zwar steht uns in Israel flächendeckendes WLAN zur Verfügung und selbst an Getränke- und Süßigkeitenautomaten wird mit Karte gezahlt, anscheinend werden aber keine digitalen Studentenausweise angenommen, wer hätte das gedacht…  Gute Wanderer schaffen den Aufstieg innerhalb von 45 Minuten, wir hingegen meisterten es mal eben alle zusammen in 35 Minuten. Völlig au...

7 - Felsenstadt Petra und die Reise nach Israel

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(René Miechowka) Nach dem Besuch von „Petra at Night“ und einer erholsamen Nacht in Wadi Musa, ging es nach einem leckeren Frühstück um 07:30 Uhr wieder zum Weltwunder in die Felsenstadt Petra. Nachdem unser Guide uns dort empfangen hat, ging es wieder auf den Hauptweg, der auch als „Tor zum Siq“ bekannt ist. Dort trafen wir auf das Obeliskengrab, das von den damaligen Einheimischen den Nabatäern im 1. Jahrhundert v.Chr. errichtet wurde. Es diente als Grabstätte für den damaligen Herrscher Malichus II und seine Familie. Unser Guide erzählte uns auch, dass es in der Felsenstadt noch 17 bekannte Orte unter der Erde gibt, die bis heute noch nicht freigelegt wurden. Als nächstes trafen wir auf den sogenannten „Damm“. Dieser wurde von den Nabatäern gebaut, um Sturzfluten umzuleiten. Deshalb waren die Nabatäer zu ihren damaligen Zeiten auch als Meister der Hydrotechnik bekannt.   Am Ende des Dammes erwartete uns wie am vorherigen Tag das Schatzhaus (Al Khazna). U...

6 - Amman und Petra

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Mittwoch, der 29.01.2020 (von Felix Rathert) Die zweite Nacht in Amman ist zum Glück erholsamer als die erste Nacht. Wir werden wieder zuerst um 5 Uhr vom Muezzin der benachbarten Moschee geweckt, der uns an das anstehende Gebet erinnern möchte.  Wir treffen uns zum bereits am Vortag bewährten Frühstück und werden um 8 Uhr abgeholt und fahren zum Flughafen. Heute sind wir keine Passagiere, sondern Besucher. Wir freuen uns auf den Termin bei der Firma Joramco, einem lokalen Unternehmen für Flugzeugwartung. Der erste Regen dieser Reise überrascht einige von uns. Andere freuen sich, dass sie den Regenschirm nicht umsonst eingepackt haben!  Auf dem Weg zum Flughafen (ausnahmsweise ohne Stau) bekommen wir einen Einblick in die Wohngebiete von Amman. Trotz der circa 1,8 Millionen Einwohner Ammans wirkt es im Vergleich zu Kairo nicht überfüllt. Im Gegensatz zu Ägypten fallen einige vergleichsweise grüne Flächen auf, aus felsigem Ackern und verschiedenen Bäumen.  ...

5 - AMMANohman

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Dienstag, der 28.01.2020 (von Tobias Schmitz) Bereits bei der nächtlichen Ankunft um 02.30 Uhr wurden wir von diversen Wellensittichen und Zwergkaninchen begrüßt. Die beiden beworbenen Eichhörnchen haben wir leider noch nicht zu Gesicht bekommen. Unser Domizil im Amman Pasha Hotel ist zwar einfach, aber trotz einer belebten Lobby sauber. Bis auf meinen Vorgänger sind wir alle auf schnellstem Weg ins Bett (an dieser Stelle Probs an Michael zur Fertigstellung des Blogs). Die Nacht war weniger kalt als befürchtet. Nach nur wenigen Stunden Schlaf quälten wir uns wieder um 7.30 Uhr Richtung Frühstück. Doch das hat alle Entbehrungen wieder wett gemacht. In gute Laune versetzte uns die arabische Musik von Assala Nasri. Durch Ei, Nudel- und Kartoffelsalat, Kaffee, Brot und einem Gebäck ähnlich einem Berliner starten wir gut gestärkt in den Tag. Bereits am Flughafen in der Nacht fiel auf, dass zumindest das Thema Müllentsorgung besser organisiert ist als in Ägypten. Dieser Eindru...

4 - Außenkammer, Siemens und Stau...

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Montag, der 27.1.2020 (von Michael Augustyniak)     Logo der deutsch-arabischen Industrie- und Handelskammer                                                                              Nach einer erholsamen (und kurzen) Nacht ging es wieder pünktlich um 7:30 Uhr zu den gastronomischen Köstlichkeiten, die unser Golden Cairo Hotel zu bieten hat. Um 8:30 Uhr saßen wir alle gestärkt im Hochgeschwindigkeitsbus unseres Fahrers, der uns gekonnt durch den morgendlichen Verkehrs Kairos zu der deutsch-arabischen A ußen h andels k ammer fuhr. Nach einer überpünktlichen Ankunft wurden wir an der AHK mit offenen Armen und türkischem Kaffee empfangen. Die AHK ist der erste Ansprechpartner für deutsche Firmen, die in Ägypten ihren Geschäften nachgehen wollen, in Form von Kontakthers...

3 - Pyramiden rund um Kairo

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Sonntag, der 26.1.2020 (von Rosalie Schindler und   Sebastian Barth) Gruppenfoto vor der ältesten Pyramide der Welt Mehr - oder weniger - pünktlich um 8 Uhr brechen wir mehr – oder weniger – gesättigt zu unserer Pyramiden-Tour auf. Diese haben wir gestern spontan auf Empfehlung unseres Hoteliers gebucht. In einem 15-Sitzer fahren wir los. Unser Tour-Guide Hussein überrascht uns mit fließendem Hochdeutsch. Währen der knapp eineinhalbstündigen Fahrt werden wir durchgängig von Hussein mit Erzählungen rund um die ägyptische Kultur und den Pyramiden unterhalten.  Das Stadtbild von Kairo ist durch unfertige Häuser geprägt. Dies hat den Grund, dass für ein halbfertiges Haus keine Steuer (normalerweise 10%) zu zahlen sind. Wir fahren an der verbarrikadierten amerikanischen Botschaft vorbei. Die Straßeneingänge sind mit großen Betonblöcken meterhoch versperrt. 2011 waren die Amerikaner während der Revolution verängstigt, seitdem hat sich Einiges verändert. Neben der ung...